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Öffentliche Dienstleistungen nicht dem Wettbewerb entziehen

Servizi pubblici: non rinunciamo alle competenze delle imprese private



: 06/07/2019


 
 



Pressemitteilung - „Der freie Markt ist der beste Weg, um Leistungen zu bewerten und sie immer effizienter und näher auf die Bedürfnisse der Bürger auszurichten. Wollen wir auch in Zukunft hochqualitative und kostengerechte Dienstleistungen anbieten, so müssen wir den Wettbewerb stärken und dürfen nicht öffentliche Monopole schaffen, welche die Verwaltung weiter belasten, anstatt sie schlanker zu machen“, so der Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol, Federico Giudiceandrea zum vom Landtag genehmigten Antrag, der die Landesregierung beauftragt, einem öffentlichen Unternehmen den öffentlichen Nahverkehr zu übergegeben.

Die heimischen Unternehmen verfügen über Kompetenzen und bieten Produkte und Dienstleistungen an, die über die Landesgrenzen hinaus geschätzt werden: „Geben wir auch den Privatbetrieben die Möglichkeit, ihre Kompetenz und die Professionalität ihrer Mitarbeiter unter Beweis zu stellen. Davon profitieren in erster Linie die Effizienz und die Qualität der Leistungen, aber auch unser gesamtes Land durch die Investitionen, Arbeitsplätze und den Mehrwert, den unsere Betriebe schaffen“, so Giudiceandrea.

„Eine effiziente öffentliche Verwaltung spielt nicht Unternehmer, sondern legt die Regeln fest, damit die Betriebe bestmöglich arbeiten. Insbesondere zu einem Zeitpunkt, wo der Landeshaushalt nicht ausreicht, um alle Ausgabenbedürfnisse zu decken, müssen wir die zur Verfügung stehenden öffentlichen Mittel effizient einsetzen: die Politik muss sich auf ihre ureigenen Aufgaben konzentrieren“, ergänzt der Präsident des Unternehmerverbandes.

Giudiceandrea schließt mit einem Aufruf an die Politik: „In der Präambel zum Koalitionsabkommen zwischen den Parteien, aus denen sich die Landesregierung zusammensetzt, ist das Subsidiaritätsprinzip klar verankert: ‚Die öffentlichen Hand soll nur dort eingreifen, wo der Einzelne und die Gemeinschaft sich selbst nicht helfen können.’ Wir wünschen uns, dass dieses Prinzip die Landesregierung auch bei der Ausarbeitung des Gesetzesentwurfs zur Regelung des öffentlichen Nahverkehrs leitet und sind gerne bereit, uns konstruktiv darüber auszutauschen, wie wir die Kompetenz und das Know-How unserer Unternehmen bestmöglich im Interesse der gesamten Bevölkerung einsetzen können.“



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