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Urbanistik: Entwicklung in Gewerbezonen ermöglichen. Austausch zwischen Unternehmen und Gemeinden des Pustertals zum neuen Landesgesetz „Raum und Landschaft“

Urbanistica: permettere lo sviluppo all’interno delle zone produttive. Imprese e Comuni della Val Pusteria si confrontano sulla legge provinciale “Territorio e Paesaggio”



: 06/14/2019


 
 



Pressemitteilung - Die Betriebe des verarbeitenden Gewerbes erwirtschaften ein Viertel des BIP Südtirols, generieren 85 Prozent des Exports und beschäftigen mehr als 50.000 Mitarbeiter. Dies sind einige der Zahlen, die Bezirksvertreter Toni Schenk zu Beginn eines Treffens mit den Bürgermeistern und Gemeinderäten des Pustertals, das kürzlich bei der GKN Driveline in Bruneck stattgefunden hat, genannt hat.

„Diese Daten unterstreichen den entscheidenden Beitrag, den unsere Unternehmen für den Wohlstand und die Beschäftigung in Südtirol leisten und erklären, wieso es so wichtig ist, das Wachstum und die Entwicklung der Industriebetriebe und der damit verbundenen Dienstleistungen zu unterstützen“, betonte Schenk. Insbesondere wurde über das Landesgesetz „Raum und Landschaft“ und die vorgesehenen Entwicklungsmöglichkeiten für die Gewerbegebiete gesprochen. „Im Pustertal sind die verarbeitenden Betriebe Arbeitgeber für mehr als 10.000 Menschen: 30 Prozent der Arbeitnehmer des Bezirks arbeiten dort, die Gewerbegebiete machen aber weniger als 0,5 Prozent der Gesamtfläche des Pustertals aus“, erinnerte der Bezirksvertreter.

Die Bedeutung der Gewerbegebiete als Motor der Entwicklung und Beschäftigung stand auch im Mittelpunkt des Beitrags von Unternehmerverbands-Direktor Josef Negri: „Ziel der Urbanistik-Reform ist es, in Südtirol eine gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologisch nachhaltige Entwicklung zu garantieren. Dazu müssen die zur Verfügung stehenden Flächen möglichst effizient genutzt werden. Damit die innovativen und exportorientierten Unternehmen auch in Zukunft in Südtirol investieren sowie Mehrwert und Arbeitsplätze schaffen können, müssen wir ihnen die Entwicklung in den Gewerbezonen ermöglichen. Dies heißt, dass die Südtiroler Gemeinden alle bereits bestehenden Gewerbegebiete und jene für die zukünftige Entwicklung innerhalb der Siedlungsgrenzen eintragen müssen.“

Die anwesenden Unternehmer und Politiker konnten sich dann am Beispiel der GKN Driveline Bruneck ein Bild von der Bedeutung der Betriebe für ein Territorium machen. Geschäftsführer Alexander Burger stellte das Unternehmen vor, das über 600 Mitarbeiter beschäftigt; ein Drittel davon ist unter 35 Jahre alt. Der auf innovative Produkte im Automotive-Sektor spezialisierte Standort in Bruneck ist einer der am technologisch fortgeschrittensten im Bereich Elektro- und Hybridantriebe (eDrive). Das Unternehmen investiert viel in die Weiterentwicklung und das Wohlbefinden der Mitarbeiter, u.a. durch zusätzliche Welfare-Leistungen, spezielle Ausbildungsprogramme oder einen Betriebskinderhort. 2018 wurden bei lokalen Zulieferern Waren und Dienstleistungen im Wert von 9,5 Millionen Euro eingekauft, Partner und Kunden haben 3.000 Hotelnächtigungen generiert.

Beim Treffen mit den Vertretern der Gemeinden wiesen die Unternehmer auch auf die Bedeutung der Erreichbarkeit hin und unterstrichen insbesondere die Notwendigkeit, in moderne und effiziente Verbindungen zu investieren. „Der Dialog mit den lokalen politischen Vertretern ist wichtig, denn viele Entscheidungen werden auf Gemeindeebene getroffen. Aus diesem Grund haben wir als Motto für dieses Treffen „Gemeinsam Zukunft gestalten“ gewählt. Nur gemeinsam wird es uns gelingen, die großen Herausforderungen, die auf uns zukommen, zu meistern“, meinte Schenk abschließend und sicherte zu, dass die Unternehmen jederzeit für die Zusammenarbeit mit den Gemeinden bereit sind.
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