<span id="view:_id1:_id2:computedField5" class="xspTextComputedField">Unternehmerverband S&uuml;dtirol - Assoimprenditori Alto Adige</span>
02/02/2018
Warenverkehr: auch Ministerium gegen Blockabfertigungen am Brenner





Nein zu Strafmaßnahmen wie Blockabfertigungen, Verbote und Mauterhöhungen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Landes gefährden, ja zu intelligenten Lösungen, die durch ein Prämiensystem den Einsatz von sauberen und umweltverträglichen Fahrzeugen fördern. Diese Meinung bekräftigten die verarbeitenden Betriebe im Trentino-Südtirol. Auch Infrastrukturenminister Graziano Delrio vertritt diese Position.

Die Industriebetriebe der Region Trentino-Südtirol haben im gemeinsamen Grundsatzpapier "Connecting Europe" ihre Vorschläge für den Warentransport vorgebracht. Wenn es das Ziel ist, eine immer nachhaltigere Mobilität zu fördern, so ist der einzige Weg, jene zu belohnen, die in immer sauberere Fahrzeuge investieren. „Wir sind überzeugt, dass dieses Ziel nicht durch Verbote erreicht werden kann, die alle gleich treffen - unabhängig vom Fahrzeug und dessen Umweltverträglichkeit. Dies führt vielmehr zu einer Situation von unlauterer Konkurrenz, wie es bereits durch die einseitig beschlossenen Maßnahmen in Tirol (sektorales Fahrverbot, Kontingente, LKW-Sperren etc.) der Fall ist“, so die drei Präsidenten Stefan Pan (Confindustria Trentino Südtirol), Giulio Bonazzi (Confindustria Trient) und Federico Giudiceandrea (Unternehmerverband Südtirol), die daran erinnern, dass die heimischen Transporteure große Investitionen getätigt haben, damit der Fuhrpark immer umweltverträglichere und leiserer wird. Vergessen werden darf zudem nicht, dass der Großteil des Verkehrsaufkommens auf der Brennerautobahn von PKWs und nicht von LKWs verursacht wird.

Diese Linie vertritt auch der italienische Infrastruktrenminister, Graziano Delrio, der eine mögliche neue Blockabfertigung am Brenner scharf kritisiert hat: "Eine solche Entscheidung würde die Vereinbarungen, die wir am 5. Februar beim Brennergipfel in Mänchen getroffen haben, in Frage stellen. Es würden wieder einmal die Unternehmen beteiligt werden", so Delrio in einer offiziellen Stellungnahme, die hier abrufbar ist.





1Primo piano
  INGRANDISCI







© Unternehmerverband Südtirol 2018