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Industrie in Südtirol






Die Bedeutung der Industrie in Südtirol 
Die Industrie (= das verarbeitende Gewerbe, der Bergbau, die Bauindustrie und der Bereich Energie- und Wasserversorgung) trägt mehr als jeder andere Sektor der Wirtschaft anteilsmäßig zum Bruttoinlandsprodukt in Südtirol bei. Landesweit gibt es rd. 500 industriell organisierte Unternehmen mit insgesamt rd. 33.000 Beschäftigten.


Vom Arbeiter zum Akademiker
Laut Handelskammerdaten stellt die Industrie rd. 13 Prozent aller Beschäftigten in Südtirols, d. h., jeder achte Berufstätige in Südtirol arbeitet in einem Industrieunternehmen. Auffallend dabei ist in die Berufsvielfalt: Von angelernten Hilfsarbeiter über Facharbeiter und Techniker bis zu international tätigen Topmanagern sind Dutzende von Qualifikationen auf allen Ebenen zu finden.


BIP: Industrie Nr. 1
Mit 13 Prozent der Beschäftigten erwirtschaftet die Industrie laut WIFO und ASTAT-Daten mit rd. 2.000 Mio. Euro rd. 17. Prozent der gesamten Wertschöpfung (= Summe aus den Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit, des Betriebsergebnisses der Unternehmen und der Abschreibungen). Der Beitrag der Landwirtschaft zur Wertschöpfung beträgt fünf Prozent, jener des Fremdenverkehrs zehn Prozent und jener des Handwerks bzw. des Handels 11 Prozent.


Bei Produktivität überdurchschnittlich gut
Überdurchschnittlich hoch ist in der Industrie mit 68.000 Euro pro Mitarbeiter jährlich auch die Produktivität (= Wertschöpfung je Beschäftigten). In der Landwirtschaft liegt die Produktivität im Vergleich bei 20.000 Euro, im Handwerk bei 48.000 Euro, im Einzelhandel bei 42.000 Euro. Die hohe Produktivität des industriellen Arbeitsplatzes steigert die Durchschlagskraft der Unternehmen auf den Konkurrenzmärkten im Ausland. Aus volkswirtschaftlicher Sicht sind die industriellen Arbeitsplätze in Südtirol daher hochwertig.


Exporterlöse und Wohlstandszufuhr
Laut Daten der Handelskammer erwirtschaftet die Industrie 89 Prozent des gesamten Umsatzes außerhalb der Landesgrenzen. Die Industrie setzt also den allergrößten Teil ihrer Produkte im Ausland und in anderen Regionen bzw. Provinzen Italiens ab. Damit bringt die Industrie – neben dem Tourismus und der Landwirtschaft – viel externe Kaufkraft nach Südtirol und sichert derart zusätzlich Einkommen, Arbeitsplätze und Wohlstand im Lande.


Innovation und Wissensgesellschaft
Eine Vorreiterrolle nimmt die Industrie in Südtirol auch bei der Innovation ein, die mehr als alle anderen Wirtschaftsbereiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte abwickelt. Die Industrieunternehmen stehen tagtäglich im Wettbewerb mit der europa- und weltweiten Konkurrenz, wodurch die Produkte und Produktionsverfahren ständig verbessert und erneuert werden müssen, was sich wiederum positiv auf die Produktivität auswirkt. Hierzu ist die Zusammenarbeit mit Partnern in aller Welt notwendig, wodurch die Industrie Wissen nach Südtirol bringt und damit dazu beiträgt, aus einem Agrar-, Tourismus- und Erholungsland eine moderne Wissensgesellschaft zu formen.













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