0-Gast

Veröffentlicht am: 12.05.2022
Geschrieben von:
Bayer Angelika

Unternehmen begrüßen die Verabschiedung des Mobilitätsplans in Bozen: „Sofort mit dringenden Maßnahmen starten“

In seiner letzten Sitzung hat der Bozner Gemeinderat mit großer Mehrheit den nachhaltigen Mobilitätsplan verabschiedet. „Eine sehr gute Nachricht. Einerseits wird somit die Finanzierung für die großen strategischen Infrastrukturen gesichert, die unsere Landeshauptstadt dringend braucht, andererseits kann somit endlich an die umgehend notwendigen Eingriffe, um die derzeitigen Mobilitätsprobleme der Stadt zu lösen, gedacht werden“, so der Vertreter des Bezirks Bozen Stadt im Unternehmerverband, Mauro Chiarel.

Die Unternehmen des Bezirks haben die Erarbeitung des nachhaltigen Mobilitätsplans mit zahlreichen konkreten Vorschlägen begleitet. In den vergangenen Monaten fanden dazu auch verschiedene Treffen mit Bürgermeister Renzo Caramaschi und Mobilitäts-Stadtrat Stefano Fattor statt. „Um die Erreichbarkeit und die interne Mobilität zu verbessern, braucht Bozen sofortige Eingriffe sowie eine rasche und zuverlässige Planung der strategischen Infrastrukturen, die in kürzest möglicher Zeit umgesetzt werden müssen“, erinnert Chiarel.

Neben den im Mobilitätsplan geplanten größeren Infrastrukturen, begrüßen die Unternehmer auch andere Maßnahmen zugunsten einer immer nachhaltigeren Mobilität, die Stärkung des öffentlichen Verkehrs, die Anreize für die Fahrradmobilität und die Entscheidung, auf Digitalisierung und technologische Entwicklungen zu setzen, um die Mobilität immer effizienter zu gestalten. „In diesem Zusammenhang können unsere Unternehmen mit ihrem Know-How einen wichtigen Beitrag leisten“, ist Chiarel überzeugt.

Der Vertreter des Bezirks Bozen Stadt im Unternehmerverband unterstreicht zudem die Notwendigkeit, sofort eine Reihe von Maßnahmen umzusetzen, insbesondere, um die Mobilität in Bozen Süd zu verbessern: „In diesem Zusammenhang ist die Freigabe der Arbeiten für die Überführung der Einsteinstraße von großer Bedeutung. Es braucht aber auch andere Eingriffe. Wir denken zum Beispiel an eine zeitnahe Stärkung der Eisackuferstraße, die Neuplanung der Grandistraße, um die Verbindung Nord-Süd zu verbessern und die Verdoppelung der Zufahrt Autobahn/MeBo in der Einsteinstraße auf der Höhe der Agip-Tankstelle“, so Chiarel.

In Bezug auf Bozen Süd erinnert Chiarel daran, dass die Unternehmen immer noch auf eine endgültige Entscheidung über den Gemeindeakustikplan warten: "Die Gemeinde hat uns mehrfach versichert, dass sie einen klaren Rahmen schaffen will, mit Regeln, die es den Unternehmen der Industriezone ermöglichen, effizient zu arbeiten. Die Definition des Gemeindeakustikplans ist Teil dieses Rahmens und muss so schnell wie möglich umgesetzt werden“.