Der Austausch und Dialog zwischen den Industriellenvereinigungen auf europäischer Ebene geht weiter

Pressemitteilung - Der Ideen- und Erfahrungsaustausch, aber vor allem die Suche nach gemeinsamen Lösungen für die derzeitigen enormen Herausforderungen ist Basis des Dialogs auf europäischer Ebene, den der Unternehmerverband in diesen schwierigen Monaten fortführt. So war der Unternehmerverband anlässlich seiner Vollversammlung Gastgeber des virtuellen Business Forums zwischen Confindustria und BDI-Bundesverband der Deutschen Industrie. Gleichzeitig geht auch der Austausch mit den Partnerverbänden in anderen europäischen Regionen weiter.

In diesem Zusammenhang ist auch die Teilnahme von Verbandsdirektor Josef Negri am von der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft in München organisiertem Kongress über die Beziehungen zwischen Europa und China zu sehen. Am Treffen, das in Form einer Videokonferenz stattfand, nahmen Vertreter der Industriellenvereinigungen Italiens, Frankreichs, Spaniens, Österreichs und Ungarns teil. Ebenso dabei waren die Generaldirektorin der Europäischen Kommission für den Handel, Sabine Weyand, und der Präsident der europäischen Volkspartei, Manfred Weber.

„Alleine kann es keinem EU-Staat gelingen, sich im weltweiten Wettbewerb zu behaupten. Nur wenn wir gemeinsam als Europäische Union handeln, haben wir eine Chance, mit Weltmächten wie China oder den USA zu konkurrieren“, erklärte Negri.

Hinsichtlich der derzeitigen Corona-bedingten Krise, erneuerte der Direktor des Unternehmerverbandes die von Confindustria und BDI bereits zum Ausdruck gebrachte gemeinsame Position: „Wir fordern von der Europäischen Union, dass sie die Zusammenarbeit zwischen den Staaten im Bereich der Sanitätspolitik stärkt. Die EU muss zudem garantieren, dass in Zusammenarbeit mit den Mitgliedsstaaten und der europäischen Zentralbank Solidarität zwischen den europäischen Staaten herrscht, damit niemand zurückgelassen wird. Sie muss zudem Regeln für Reisen sowie den Waren- und Dienstleistungsverkehr koordinieren, damit der Einheitsmarkt korrekt funktionieren kann, unlautere Konkurrenz vermieden wird und die europäischen Produktionsketten geschützt werden.“

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bayer_angelika