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Bayer Angelika
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Internationalisierung: Beiträge für Teilnahme an virtuellen Messen als Chance

Die Landesregierung hat in ihrer gestrigen Sitzung (2. März) die neuen Kriterien für den Zugang zu den Beiträgen für Internationalisierung verabschiedet. Diese wurden an die veränderten Bedürfnisse aufgrund der Corona-Notlage angepasst. In Zukunft wird es deshalb möglich sein, auch Finanzierungen für die Teilnahme an Messen zu erhalten, die in digitaler Form stattfinden. 

Die Forderung, die Unternehmen auch bei der Teilnahme an virtuellen Messen zu unterstützen, wurde vom Komitee der Kleinunternehmer stark vorangetrieben, wie Vinicio Biasi (Microgate GmbH) und Oswald Eller (Eller GmbH) erklären: „Leider mussten aufgrund der Einschränkungen durch die Pandemie ein Großteil der Messen abgesagt werden. Messen sind gerade für kleinere Unternehmen wichtig, denn sie sind eine Möglichkeit, sich auf neuen Märkten zu präsentieren. In vielen Fällen ist die Werbetätigkeit auf digitale Kanäle umgestiegen. Die Unternehmen mussten sich neu organisieren und entsprechend investieren sowie auf die Ausbildung und Umschulung der Mitarbeiter setzen: auch dies ist eine Art der Innovation.“

Biasi unterstreicht zudem die enormen Anstrengungen, die Unternehmen machen, um ihre Position auf den internationalen Märkten zu halten: „Mit den Covid-bedingten Einschränkungen ist es bereits kompliziert, von einer Gemeinde in die andere zu fahren. Man kann sich daher vorstellen, welche Schwierigkeiten ein Unternehmen hat, das ein anderes Land oder sogar einen anderen Kontinent erreichen muss.“ Um die Situation zu entspannen, befürworten die Unternehmen eine Beschleunigung bei den Impfungen für Mitarbeiter exportierender Unternehmen, die aus Arbeitsgründen international unterwegs sind, sowie eine europäische Regelung, die Bewegungsfreiheit zwischen den Mitgliedsländern unter Einhaltung der Prinzipien der „Grünen Korridore“ gewährt.